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GEDENKFEIER
DES 70. JAHRESTAGS DES LUXEMBURGER ABKOMMENS 2022

Tora-Schriftrolle von Nahum Goldmann an Bundeskanzler Adenauer übergeben

GEDENKFEIER ZUM 70. JAHRESTAG DES LUXEMBURGER ABKOMMENS 2020

PictureMoshe Sharett, Zweiter Premierminister Israels 1953-1955
Die Unterzeichnung des Luxemburger Abkommens war zweifelsohne ein bemerkenswertes geschichtliches Ereignis. Der israelische Chefunterhändler bei dessen Zustandekommen, Felix Shinnar, hat es als "das bemerkenswerteste Abkommen der Geschichte" bezeichnet, während der israelische Außenminister Moshe Sharett, der bei der Unterzeichnung mit dabei war, von einem "Geschehen von enormer politischer Bedeutung, etwas ganz Beispiellose(m)" sprach, das „einen äußerst wichtigen Platz in der Geschichte Israels und Deutschlands eingenommen“ habe.
Deutschland hat bis heute keinem anderen Land offiziell Wiedergutmachung geleistet, nicht einmal den vielen europäischen Ländern, die im Zuge des Angriffs- und Eroberungskrieges der NS-Regierung von der deutschen Wehrmacht überrollt wurden.
​

[1] Quoted in article by Lily Gardner Feldman, Senior Fellow at the American Institute for Contemporary German Studies at John Hopkins University https://www.aicgs.org/2019/11/the-september-1952-reparations-agreement-between-west-germany-and-israel-the-beginning-of-a-remarkable-friendship/

Was war die Motivation hinter dieser einmaligen Vereinbarung? Sicher war es so, dass der neue westdeutsche Staat und dessen Haltung gegenüber dem Weltjudentum und dem Staat Israel von der ganzen Welt scharf beobachtet wurden. Es kann jedoch kein Zweifel bestehen, dass die visionäre Führungsrolle (ja, sogar Freundschaft) Adenauers und Ben Gurions der Katalysator war, der das Abkommen trotz der politischen Opposition und des Widerstandes in der Bevölkerung beider Länder zum Abschluss brachte. Was für Bedenken auch immer es in Bezug auf politische Fragen unserer Zeit geben möge, die deutsch-israelische Freundschaft hat den Lauf der Zeit überstanden und ist heute gefestigt.
Das Brandenburger Tor leuchtete mit Israels Flagge.         Die Flaggen Deutschlands und Israels                    Deutsche und israelische Luftwaffe fliegen über Dachau

​WIE SOLLTEN WIR ALSO DEN 70. JAHRESTAG DER UNTERZEICHNUNG DIESES ABKOMMENS BEGEHEN?

Wie bereits zum 60. Jahrestag der Unterzeichnung im Jahr 2012 wird es vermutlich wieder Konferenzen und Vorträge sowie politische Gedenkreden im Bundestag wie auch in der Knesset geben. Doch scheint etwas versäumt worden zu sein, was angesichts des einmaligen Charakters dieser Vereinbarung angemessen wäre: Es gibt bislang kein öffentliches Denkmal, nicht einmal eine Gedenktafel, die an diese bemerkenswerte Freundschaft und Vereinbarung erinnert. Daher unser Vorschlag:

EINE GEDENKTAFEL IN LUXEMBURG ZUR ERINNERUNG AN DIE VEREINBARUNG

Mit Genehmigung der luxemburgischen Behörden sollte am Unterzeichnungsort, dem Luxemburger Rathaus, eine Plakette in hebräischer, deutscher und englischer Sprache angebracht werden mit künstlerisch gestalteten Einzelheiten zu dem, was sich im September 1952 innerhalb seiner Mauern abspielte.
Vielleicht wäre es sogar denkbar, im Bundestag wie auch in der Knesset in Jerusalem ähnliche Gedenktafeln anzubringen?
  
Der Deutsche Bundestag, das Luxemburger Rathaus und die israelische Knesset

EIN MUSIKALISCHER BEITRAG ZUR GEDENKFEIER: DAS ORATORIUM “HÖRE ISRAEL!”

Ein besonderer Beitrag, den wir zu diesem denkwürdigen Jubiläum anbieten möchten, wäre eine deutsche Premiere des Oratoriums „Hear O Israel“. Dieses Oratorium erzählt die bemerkenswerte biblische und historische Geschichte der Rückkehr des jüdischen Volkes in das Land Israel. Es wurde in der Londoner Westminster Central Hall von einem gemischten jüdisch-christlichen Chor (einschließlich des Londoner Zemel-Chors) unter der Leitung des jüdischen Dirigenten Sydney Fixman uraufgeführt. Rabbi Hugo Gryn, selbst ein Auschwitz-Überlebender, zündete bei der Premiere die Channuka-Kerzen an. ​ 
Rabbi Hugo Gryn 1930-1996.                         Westminster Central Hall London                           Der Zemel-Chor von London        
Später wurde es im Rahmen der offiziellen Feier zum 40-jährigen Jubiläum Israels im Mount Scopus Amphitheatre in Jerusalem aufgeführt und seitdem an vielen Orten Großbritanniens sowie Neuseelands. Wie die Geschichte von Adenauer und Ben Gurion und die Unterzeichnung des Luxemburger Abkommens ist Hear O Israel eine Siegesgeschichte des Glaubens, der Hoffnung und des Mutes allen Widrigkeiten zum Trotz.Es erhielt die Unterstützung von Präsident Chaim Herzog, der im Rahmen der Recherchen zur Komposition des Oratoriums interviewt wurde. ​
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Chaim Herzog Präsident von Israel 1983-1993 Unterstützer von Hear O Israel Oratorio
In der Regel sind solche Jubiläen zu Recht Gegenstand akademischer und symbolisch-politischer Versammlungen und Konferenzen mit Reden und Vorträgen. Angesichts des beispiellosen Charakters des Abkommens würde eine solche Premiere diese Geschichte einer breiteren Öffentlichkeit bekanntmachen. Es würde der deutschen Öffentlichkeit helfen, nicht nur den hohen Preis und das Leid der Geschichte, sondern auch die Vision und den Mut derer zu würdigen, die das Unrecht der Vergangenheit wieder gutmachen und das Vermächtnis Konrad Adenauers und seiner bemerkenswerten Freundschaft mit David Ben Gurion weitertragen wollten.
 
   
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Picture Credits
Torah Scroll: Courtesy of Adenauer Haus,  Moshe Sharett Wikipedia Brandenburg Gate with Israel Flag: unknown Flags of Israel and Germany mfa.gov.il Israel and German Airforce Times of Israel Bundestag: Bundestag.de Luxembourg Town Hall en;Wikipedia.org Knesset en.wikipedia.org Rabbi Hugo Gryn, bbc.co.uk Westminster Central Hall evenopedia.com  The London Zemel Choir Youtube.com President Herzog Gift to Cormac O’Duffy 
​ German Translation Sister Elisabeth Peeters Karmel Kirchzarten